Freitag, 24. Oktober 2008

Das Schrecken hat ein neues Gesicht.

Jahrelang lag ich verborgen im Regal. Ich wärmte mich in den warmen Sonnenstrahlen oder genoss das Schneetreiben vor dem Fenster. Stürme kamen und gingen, doch ich blieb in meinem Regal liegen. Bis heute. Unsanft wurde ich aus dem Regal gerissen, jahrelang vergessen. Doch plötzlich erinnerte man sich meiner. Ich freute mich über die leuchtenden Augen der Kinder, die ich mit meiner hüpfenden Art in einen Zustand absoluter Glücksseligkeit katapultiere. Normalerweise. Heute war alles anders.
Denn heute wurde ich dieser Bestie vorgeworfen. Aus dieses Augen spricht die pure Mordlust!



















Man füllte Luft in mich, bis ich zum Bersten voll davon war. Dann stürzte sich die Bestie auf mich.
















Ich wurde geschüttelt und geworfen. Ich wurde mit Zähnen und Krallen malträtiert. Irgendwann ging mir die Luft aus. Doch ein außerordentlich gutgebauter und schöner Mensch flickte mich mit Panzerband (Bund) zusammen, sodass mein Märtyrium weitergehen konnte. Zum Glück hielt das Flickwerk nicht lange. Ich wurde so schneller von meinem Leiden erlöst.
















Später lag ich nur noch platt am Boden und wurde das letzte Mal geschüttelt. Dann ließ die Bestie von mir ab. Mein Kadaver liegt immer noch auf dem Schlachtfeld.




















Gedenket meiner.

Keine Kommentare: