Mittwoch, 8. Oktober 2008

IKEA Brinkum

Der 7.10. war ein bemerkenswerter Tag. Das Anfassgerät kam UND ich war bei IKEA in Brinkum. Dort gibt es sogar ein Parkhaus, wo unser VW Bus reinpasst. Wir fuhren trotzdem auf den Parkplatz. Angekommen im Haus, nahmen wir einen Katalog mit und gingen schnurstracks zu den Kötbullar. Sie schmoren dort in einer großen Pfanne vor sich hin. Ich bestellte eine große Portion mit Kartoffeln.



















Ich bekam ca.21 Kötbullar mit 3 Litern Rahmsauce. Die Kartoffeln befanden sich in einer extra Schale und schwammen in 1 Liter Rahmsauce. Ich konnte mich nicht über fehlende Sauce beklagen. Dazu trank ich ca. 1 Grad kaltes Wasser mit dem Kohlensäuregehalt von einer Kiste Bier. Irgendwann wollte ich etwas anders trinken und holte mir ein Erfrischungsgetränk mit Orangengeschmack. Die Kohlensäure, die das Wasser zuviel hat, hatte das Getränk zu wenig, weswegen es mich stark an Elchurin erinnerte. Ich trank zwei Schlücke Elchurin und dann ging der Rundgang auch schon los. Wir suchten Stühle und Hocker und fanden zwei Hocker. Frosta lautet der Name. Die Stühle ließen wir dort, damit andere Kunden sie kaufen konnten.
Irgendwann befanden wir uns in der Markthalle, wo man Kerzen mit Gestank sowie Teelichter und Besteck kaufen kann.
Außerdem verkauft IKEA jetzt seltene Gläser und edles Porzellan. Diese teuren Stücke werden durch ein spezielles Regaletikett kenntlich gemacht.



















Diverse Gläser und Auflaufformen später waren wir in der Dekoabteilung. Nichts böses ahnend ging ich meiner Wege und sah vor mir einen Mann stehen, der mit seiner Frau/Freundin sprach. Ganz plötzlich steckte er sich die Hand und den halben Arm hinterher in die Hose und kratzte sich am Arsch. Das fand ich doch sehr penetrant, denn ich stecke mir nie in aller Öffentlichkeit den Arm in die Hose und fummel mir am Hintern rum. Privat übrigens auch nicht. Hier von habe ich kein Foto gemacht.
Zwischen stinkenden Kerzen und einer Kerze von der Größe eines Goudas suchte ich nach einem Geschenk für meine Schwester und wurde nich fündig. Traurig zog ich meine Wege weiter in die Halle mit den Regalen. Ich nahm zweimal den Hocker Frosta mit. In der Mitte war schon Weihnachtsdekoration aufgebaut. Es gab auch Kuscheltiere für Kinder. Darunter so beliebte Tiere wie Spinnen, Fledermäuse, Ratten, Kellerasseln und Schaben. Welchen Hass müssen Eltern verspüren, um ihren Kindern derart hässliche Plüschtiere zu kaufen?
Ein paar Meter weiter fand ich endlich ein tolles Geschenk für meine Schwester.
An der Kasse bezahlten wir ein geringes Entgeld. Das war es wert. Im Essenladen kauften wir noch Marabou und Knäckebröd. Dort gab es auch Kötbullar. Die 1000g Tüte für den kleinen Hunger. Wir wollten zahlen, doch die Eismaschine forderte die Hot Dog Fachverkäuferin und sie fühlte sich genötigt, eine große Dose Elchsamen in die Maschine zu kippen. Dann kam auch wieder leckeres Softeis aus der Maschine. Eine tolle Maschine.
Als wir vom Parkplatz fuhren, blickte ich noch einmal sehnsüchtig auf das Gebäude. Ich komme schon bald wieder...

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Köt heißt Fleisch
Bullar heißt die Bällchen,

der Artikel ist im Schwedischen an das Wort angehängt. Hier -ar für Plural.

Anonym hat gesagt…

Und Entgelt ist nicht gleich Ent-Geld.