Mittwoch, 10. November 2010

Evolutionstheorien und deren plausible Erklärung

Hallo. Alle wissen, dass es mehrere Evoltuionstheorien gibt. Fans von Gott und so meinen, Gott schuf den Menschen aus einem Stück Dreck und aus dem daraus entstandenen Wesen, aus Anonymitätsgründen hier nur A. genannt, einen weiteren Menschen, die Frau E. Beide stammen aus P. bzw. Garten E.
Andere wiederum vertreten die Aufassung des oben genannten Bildes. Von einem sich in die eigene Hand scheißendem Affen wird ein Mensch.
Viele Jahre vergingen, 1000 Bücher wurden geschrieben, um die Evolution zu erklären. Dabei ist alles so einfach!

Fans von Gott, ihr müsst jetzt stark sein. Euer Drehbuch ist echt klasse, so von wegen Gewalt, Nutten und allem, aber die Sache mit A. und E. ist leider Quatsch. Ihr werdet euch jetzt fragen "Menno, warum denn?"
Und ich werde euch sagen: "Ich betreibe jeden Tag Evolutionsforschung auf einem Gebiet, wo der moderne Mensch sich eines der Grundbedürfnisse der Maslowschen Bedürfnispyramide besorgt." Richtig, es ist ein Supermarkt, SB-Warenhaus... Wie auch immer, ein Ort, an dem Nahrungsmittel feilgeboten werden.

Denn, an einem Ort, an dem der Mensch sich mit Grundbedürfnissen eindeckt, dort treten auch Grund-, bzw. Urtriebe zutage. Logisch.
Meine Erkenntnis: auch heute noch gibt es Affen, jedoch ähneln sie dem modernen Menschen in frappierender Art und Weise. Und mehr noch. Selbst Neandertaler weilen noch unter uns.
Ötzi am Arsch, warum so einen tiefgekühlten Kadaver angucken, wenn man nur offenen Auges durchs Leben gehen muss?

Sicherlich werdet ihr euch jetzt alle fragen, wie man denn nun erfährt, ob die vor ihm stehende Person Mensch oder Affe ist? Es ist ganz simpel: Welche sozialen und kommunikativen Fähigkeiten besitzt dieser Mensch. Um das herausfinden und verschiedene Menschentypen herauszufinden, gehen wir nun einfach mal einkaufen. Am besten nehmen wir mal einen Sonnabend morgen, anfang des Monats. Schön voll ist es da.
Und jetzt einfach mal unauffällig in die hilfesuchenden Gesichter blicken und unauffällig folgen. Ahja, da kommt ein Mitarbeiter. Und jetzt Obacht!

Typ 1 -> der Affe: stürmt auf den Verkäufer zu und grunzt nur das gesuchte Nahrungsmittel
Beispiel: "Zucker"!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sobald ihm das gewünschte Produkt gezeigt wird, zieht er zufrieden grunzend ab.

Typ 2 -> der Halbaffe: der Halbaffe zeichnet sich dadurch aus, dass er bereits grundlegende jägerische und fallenstellerische Möglichkeiten erlernt hat. Gerne wird der Einkaufswagen als Fallenbauelement verwendet.
Beispiel: der Halbaffe sucht ein Nahrungsmittel. Den ihm entgegen kommenden Verkäufer wird mittels des Einkaufswagen sofort der Weg versperrt, dabei spielt es keine Rolle, ob der Verkäufer eine schwere oder wacklige Last transportiert.
Auch die Sprache hat sich bereits verändert: "Ich suche Zucker". Auf dem Weg zum gewünschten Produkt prügelt er sich mit seinem Einkaufswagen durch die Menschenmenge, da wahrscheinlich nur noch ein Paket Zucker vorhanden ist und das ist seins.

Typ 3 -> der Neandertaler: der Neandertaler ist bereits sehr entwickelt. Er beherrscht die hohe Kunst des Anschleichens an sein Opfer, um es dann zu überfallen.
Beispiel: der Verkäufer steht mit dem Rücken zum Gang und geht einer Arbeit nach. Von ihm unbemerkt, schleicht sich der Neandertaler heran. Unbemerkt steht er dann neben dem Verkäufer: "Zucker ham sie nich', nä?" Wir sehen, auch die Sprache hat sich bereits weiterentwickelt. Es werden bereits Fragesätze formuliert. Der Weg zum Produkt wird ebenfalls schleichend zurück gelegt.

Typ 4 -> der Jäger: der Jäger ist bereits sehr weit entwickelt. Er beherrscht die menschliche Sprache fast perfekt und kann mit dem Verkäufer in gewisser Art und Weise kommunizieren.
Beispiel: "Wo finde ich denn Zucker?" Auch hier, eine Frage wurde ohne Füllwörter formuliert und fehlerfrei artikuliert. Es zeigen sich schon Ansätze zum modernen Menschen, denn am Ende folgt ab und zu auch mal "Danke".

Typ 5 -> der moderne Mensch. Hier sehen wir die bisherige Krone der Evolution. Sozial und kommunikativ absolut hochentwickelt.
Beispiel: "Guten Tag, entschuldigen Sie, ich suche Zucker."
"Ja, ich zeige Ihnen, wo der steht."
"Oh, das ist wirklich nett."
Auf dem Weg wird eine kleine Plauderei über das Wetter oder ähnliche Themen geführt.
Nach der Übergabe des Produkts: "Vielen Dank, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und schönes Wochenende."
"Danke, gleichfalls. Auf Wiedersehen."

Siehste Darwin, ist doch gar nicht so schwer.

Dienstag, 9. November 2010

Aufräumen


Boah, wie aus das sieht. Echt mal. Erstmal wieder aufräumen die scheiß Bude. Ich war ja schon ewig nicht mehr hier, wenn nicht noch länger.Wenn das Khaos hier beseitigt ist, werde ich wohl mal wieder was schreiben.

Montag, 15. Februar 2010

Streng geheim!


Dieser Tagebucheintrag ist streng geheim. Sie haben nicht die nötige Sicherheitsstufe um den Eintrag zu lesen. Bitte gehen Sie weiter.



Freitag, 23. Oktober 2009

Telekom - auf die ist Verlass

Wie ihr ja alle sicherlich aus Funk und Fernsehen erfahren habt, hatte ich seit Sonntag kein Internet mehr. In den Medien war dies das Topthema, noch vor Ringelschwanzgrippe und Schwatt-Gelb. Auch bei Kerner und Illner war meine fehlende Anbindung ans Weltnetz ein großes Thema.
Um euch zusätzlich mit Informationen bezüglich dieses Skandals zu versorgen, verfasse ich an dieser Stelle einen Eintrag. Folgende Dinge stehen mir zur Seite: zwei Brötchen, Mettwurst, ein Stück Höhlengreyerzer, eine Tomate, Milch und Mövenpickjogghurt.
Nun denn:
Es war Sonntag und ich wollte ins Weltnetz, da ich die Wochenschau am Sonntage mit meinem Volksempfänger nicht empfangen konnte.
Doch die Seite luden (ladeteteteten, Ludeten) nicht! Skandalös.
Doch halt, ich besitze einen Stick für UMTS, für Internet überall mit bai. Gesagt, getan, ich war drin und auf der Seite der Telekom um zu gucken, ob es dort einen Störungsmelder gibt. Und tatsächlich, man kann ein Onlineformular ausfüllen und melden, dass der Internetanschluss nicht funktioniert. Clever, unsere Deutsche Telekom, ein Online Formular.... wollen wir das an dieser Stelle nicht weiter vertiefen.
Laut Formular soll die Störung also Dienstag behoben sein. Montag kam ein Anruf von einem Computer. Der Computer sagte, Herr Telekom macht alles wieder heile und morgen, also Dienstag, von damals aus gesehen, geht das Internet wieder.
Das wäre ja auch alles zu einfach für die Deutsche Telekom, so ohne Probleme. Das geht ja nicht. Und da das nicht geht, geht das Internet halt auch nicht, so einfach ist das.
Erst Anrufe beim Kundenberater, der wohl eine Nummer hat, bei der man nicht im Callcenter landet, sondern an der zuständigen Stelle, brachten Abhilfe. Er kümmerte sich um alles, besorgte eine Gutschrift und einen Techniker. Und siehe da, es funktioniert.
Gut Ding will wohl Weile haben.

Donnerstag, 27. August 2009

Völkerverständigung


Ich bin ja ein echter norddeutscher Junge. Ich lebe und arbeite hier meistens unter meinesgleichen. Wie gesagt. Meistens.
Bei meiner jetzigen Tätigkeit auf einer bekannten deutschen Insel komme ich in Kontakt mit den verschiedensten Menschen. Dick und dünn, groß und klein, deutschsprachig und ... also... naja.... ich sag mal so: anderssprachig.
Ich wusste ja schon vorher, dass nicht jeder Deutsche tatsächlich so ein wundervolles, klares Deutsch spricht wie unsereins. Da gibt es Sachsen, Bayern, Ruhrpötter und besonders Schwaben.
Daher rührt dann auch mein Unverständnis, wenn sie versuchen, mit mir zu kommunizieren. Sie verwenden fremde Ausdrücke, bei manchen Bergvölkern ist mir manchmal, als sei es eine fremde Sprache, die da auf mich einprasselt, aber es soll deutsch sein.
Insbesondere die Bergvölker sind Rudeltiere. Sie rücken in Rudeln ein (vorzugsweise mit mindestens drei Generationen) und unterhalten sich nun lautstark in ihrer seltsamen Sprache. An der Kasse angekommen reden dann sechs Ureinwohner auf mich ein und ich verstehe kein Wort. Hilflos nenne ich den zu zahlenden Betrag und nehme dankbar das Papiergeld entgegen. An dieser Stelle sei nochmals an alle Bergvölker gerichtet: Wir haben den Euro, ich nehme KEINE Groschen mehr.
Doch nun, am Ende meiner Zeit auf Sylt angekommen, weiß ich mittlerweile fast immer, was diese liebenswerten, wenn auch etwas rückständischen Völker, von mir wollen.
Unten seht ihr nun eine kleine Liste. Links ausländisches deutsch, rechts normales deutsch.

Grüß Gott - Moin
Guten Tag - Moin
Servus - Moin
Wiederschau'n - Tschüss
Auf Wiederschau'n - Tschüss
Mir fahre' heim - Wir fahren nach hause
Mir hobe' nur diese' Koscht'n - Wir haben nur diesen Kasten
Gell - Lückenfüller, brauchen wir nicht
Hom Se oigntlich a Tannenzäpfle Bier? - Verkaufen sie Tannenzapfenurin
I such a Weißbier - Ich suche ein Weißbier (Bedeutung: Pils ist mir zu herb, mimimi.)

Freitag, 14. August 2009

Ich will zurück nach Westerland?

Meine Damen und Herren, liebe Neger.
Mit diesem Eintrag melde ich mich von der Insel Sylt, wo ich zur Zeit beruflich tätig bin. Lange habt ihr nichts mehr vom besten Schreiberling auf dem Erdenrund gehört und auch ich schrieb nicht mehr viel. Doch das soll sich mit diesem Bericht nun ändern.
Wie gesagt, Sylt. Sogar der sagenumgarnte Ort Westerland. Eine deutsche Kapelle huldigte diesem Ort gar mit einem hymnenähnlichen Lied. Zurecht?
Vielleicht. Das westerländer Nachtleben habe ich bis dato nicht erkundet und die Stadt ist wahrlich ein Meisterstück der Architektur von 1950-1960. Plattenbauten, wohin man schaut. Früher war das schick, heute ist es hässlich. Ein mondäner Ort ist dies mitnichten. Da sollte man schon nach Kampen fahren, wo eingebettet zwischen Dünen und Ferraris schöne Reetdachhäuser stehen.
Da aber Westerland der größte Ort auf Sylt ist, hat mein Arbeitgeber hier natürlich auch eine Dependance, in der ich vier Wochen arbeite. Es ist wirklich voll hier an manchen Tagen.
Früher galt Sylt ja als Urlaubsort der Reichen und Schönen und bis heute hat sich da auch nicht viel dran geändert. Ein Tag Strand kostet für Tagesgäste 3,50€ und ein Sansibar Polohemd als Andenken kostet 130€. Ich bezahle für den Strand natürlich nicht, da ich ja jetzt Einwohner hier bin. Zwar auf Zeit, aber Einwohner, so steht es auf meiner Karte.
Wie dem auch sei, die Reichen und Schönen. Die Ahnungslosen unter euch würden jetzt behaupten, der Status lässt sich am Auto festmachen. Und in der Tat, Porsches, Ferraris, Aston Martins und Rolls Royces sind keine Seltenheit. Doch natürlich kann jeder Geringverdiener sich ein solches Auto auf Pump kaufen, sofern er denn willens ist, dafür auf Nahrung zu verzichten.
Nein, die Kaufkraft lässt sich am von mir erfundenen Bierindex festmachen. Und das geht so: je weniger desto mehr, je mehr desto weniger.
Im Klartext: je weniger Paderborner und Oettinger verkauft werden, desto mehr Geld haben die Leute zur Verfügung. Hier ist zur Zeit Paderborner für 4,44€ in der Werbung. Woanders kann man an einem Tag LKW Ladungen von der Plörre verkaufen, hier wurde nicht mal etwas davon bestellt. Seht ihr? So geht das.

Viele werden sich jetzt fragen, wo ich meinen Astralkörper denn zur Ruhe bette, während ich hier lebe. Mein Arbeitgeber hat hier Appartements, die sehr zentral liegen. Und zwar zentral 6m vom Getränkemarkt weg, wo jeden morgen um 6.30Uhr der Gabelstapler rattert und man das Klirren von Glas hört. Immerhin, man muss sich keine Sorgen machen, dass man verschläft.

P.S. Leider keine Fotos, denn ich habe das Kabel für meine Kamera nicht mit bai.

Tschüss, bis zum nächsten Mal.

Sonntag, 28. Juni 2009

Lang ist's her

Vor langer langer Zeit, da gab es mal einen hübschen, gut gebauten und gebildeten jungen Mann. Den gibt es auch immer noch, auch wenn man es nicht glauben mag.
Er zog aus, um die Lebensmittelherrschaft an sich zu reißen. Doch der Weg ist lang und beschwerlich, sodass es sich begab, dass der Bub immer weniger Zeit hatte, schöne und formvollendete Sätze zu wunderbaren Tagebucheinträgen zu formen. Auf diesen Mißstand angesprochen reagierte er ausweichend und kündigte baldige neue Einträge an, die jedoch auf sich warten ließen.

Bis jetzt.

Denn nun steht hier wieder was.