Donnerstag, 22. Januar 2009

Beim Dentisten

Heute besuchte ich den Dentisten zwecks Instandsetzung meiner Kauleiste. Um 16.30 hatte ich einen Termin, um 16.25 war ich da, las kurz den Fokus und wurde dann in das Behandlungszimmer DREI geführt. Lange hörte ich nichts. Dann kamen gemeine Geräusche aus Zimmer ZWEI, ein Surren und Zischen, ein Fiepen und Schlürfen.
Ich versuchte mich abzulenken und schaute mich um, begutachtete die Zahnmaschinen und war versucht, ein paar Knöpfe zu drücken. Zum Beispiel, um das Waschbecken zu fluten.
Doch dann wurden meine Augenlider schwerer und schwerer (ich bin um 4:45 Uhr aufgestanden) und fielen alsbald zu. Nun glitt ich also hin in die Welt der Träume, kommod liegend auf einem Behandlungssessel (schwatt).
Plötzlich schreckte ich hoch. Stille. Ich blickte mich um. War schon der Dentist da? Lachten sie? Weder noch. Nur Stille. Dann hörte ich es. Geräusche aus Zimmer ZWEI. Ein Surren und Zischen, ein Fiepen und Schlürfen.
Mir entfuhr ein leises "huch", ist es doch nicht alltäglich, beim Medizinmann einzuschlummern.












































Wie dem auch sei, ich hab kein Loch. So! Ha! Dem hab ich es aber gezeigt.

Montag, 19. Januar 2009

Erlebnisse bei der Bundeswehr, Teil IV

Zugabend des II. Zuges der 6./141 in Luttmersen. Kamerad S. meldete sich zum Matratzenhorchdienst ab. Aber nicht mit uns.
Einige Male sieht man sogar den Verfasser auf dem Bildmaterial.


Sonntag, 18. Januar 2009

Erlebnisse bei der Bundeswehr, Teil III

Grundausbildung. Es war Oktober oder November 2007.

Samstag, 17. Januar 2009

Kültür(k)schock

Neulich bei der Arbeit. Da kam ein junger Mann (Türke) und stellte sich vor das Schnapsregal. Da stehen fertige "Coocktails" und Smoothies mit Allehohl. Zwei von drei Smoothies sind nicht im Regal, weil sie nicht lieferbar sind. Dieser Lieferengpass ist mit einem weißen Schild und roter Schrift am Regal kenntlich gemacht worden. Dort steht: Zur Zeit NICHT LIEFERBAR! Da denk ich mir doch als Kunde "Oha, das wird wohl nicht lieferbar sein."
Nicht so unser lieber Osmane. Daraus resultierte ein kurzer Dialog. O steht hierbei für Osmane.
O:"Ey!"
Ich: "Ja?"
O: "Ey, hassu den (den Smoothie, Anm. d. Verf.) nisch mehr in rot, nur noch grün (Anm. d. Verf. Grün ist Limette und rot wäre Erdbeer)?"
I:"Nein, der ist leider ausverkauft und momentan nicht lieferbar."
O:"Ey scheiße, hassu da noch was von?"
I:"Nein, der ist ausverkauft."
O:"Ey was, und wann kommt der wieder?"
I:"Das weiß ich nicht, ich weiß nur, dass er nicht lieferbar ist und es wurde kein Datum genannt, wann der wieder lieferbar ist."
O:"Ey, was soll de scheiße, dass ihr den nisch mehr habt,ey, ist doch scheiße..." nach diesem ergreifenden Schlusswort nahm er drei Flaschen "grün" und ging weg.
Was tat ich? Ich ging noch einmal vor das Regal und hab geguckt, ob man das Schild nicht lesen kann. Ich naiver Kerl. Das Schild ist ja auf Deutsch geschrieben.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Vier Zwiebeln für ein Halleluja

Bud Spencer und Terence Hill Abend bei Henning. Ich war mit bai. Er hat sich die Monsterbocks gekauft, da sind viele Filme mit bai, sogar unzensiert. Wir sahen: Zwei Asse trumpfen auf und Vier Fäuste gegen Rio. Letzterer war der Brüller des Abends, da die Sprüche der beiden echt voll lustig sind. Den Abend begleitete eine Kiste Flensburger Pilsener (herbwürzig und frisch) und eine Pizza von 40cm Durchmesser, bereitgestellt vom Pizza Blitz Team Hoya. Hot Devil war der Name und es war dermaßen viel Knoblauch mit bai, dass der Raum in kürzester Zeit roch wie eine Osmanenhochzeit. Denn wie jeder weiß stinken alle Osmanen nach Knoblauch.
Auf die Filme muss ich nicht näher eingehen, jeder sollte sie kennen. Um halb zwei in der Nacht war der Sbass dann beendet und ich wurde nach Hause gefahren. Schon im Auto verbreitete ich eine Knoblauchfahne, dass ich, zuhause angekommen, die Türe noch etwas offen stehen lassen sollte. Ich schlief mit offenem Fenster, was meine Fahne nicht daran hinderte, durch die Tür auf den Flur zu ziehen und dort eine übelriechende Wand meiner Ausdünstungen aufzubauen. Hund Emma (schwatt) soll ob des Geruches jaulend den Schwanz eingezogen haben.
Heute stand ich dann gegen 10 auf und musste natürlich wie jeder echte Mann, ordentlich koten. Doch was sich da in meinem Adoniskörper in der Nacht aus Bier, Zwiebeln und Knoblauch zusammenbraute, trotzt jeder Beschreibung von Gestank. Das Fenster im Bad blieb natürlich geschlossen, um den Geruch für die Nachwelt zu konservieren. Fünf Minuten später betrat ich das Bad wieder um zu duschen und ekelte mich vor mich selbst. Ich duschte schnell, öffnete das Fenster und wartete auf das Eintreffen des Gefahrgutzuges Biogas der Feuerwehr Nienburg.
Jetzt gehe ich gleich zum Frisör und verzaubere sie mit meinem Geruch.

Unten sind noch Bilder mit bai. Die Pizza (40cm) und das Bier.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Nachwuchstalent

Ihr kennt bestimmt alle diese ganzen Detektivserien. Lenßen und Partner und sowas. Da wird alles immer voll geheim aufgenommen.

Ich hab auch mal was geheim aufgenommen. Ich verfolgte den Hund Emma (schwatt), wie sie einen Garten (nicht unseren) umgrub.

Beurteilt bitte selbst, ob das Lenßen und Partner würdig ist.


Donnerstag, 1. Januar 2009

Ein Kessel Buntes

Der 31.12.2008 versprach ein langer Tag zu werden. Der Wecker weckte mich um 3:45, weil ich um fünf bereits zur Arbeit musste. Es war ja Sülwäster und da kamen viele Leute um noch einzukaufen, denn wie jedes Jahr kommt Sülwäster so überraschend. Zack, plötzlich ist der letzte Tag des Jahres.
Hier möchte ich über einige besondere Ereignisse berichten.

1) Haare färben. Ja genau, mir wurden die Haare mit so einem Farbspray gefärbt und mit Glitzer besprüht. Alle Mitarbeiter waren davon betroffen. Mein Hinterkopf war also grün, oben und vorne hatte ich ein schönes orange, was durch geschmackvollen güldenen Glitzer ästhetisch abgerundet wurde.
Nach dieser Schönheitsbehandlung konnte ich dann verkaufend tätig werden. (Was für eine geile Überleitung, woll.)

2) Verkaufsgespräche, Teil I.
"Hallo, kennen Sie sich hier aus?"
"(Gedanken: Nein, ich bin der Klomann und meine Arbeitskleidung sieht der der Verkäufer täuschend ähnlich.)"
"Ja, was suchen Sie denn?"
"Ich suche Wodka Lemon, den hat man Sohn hier gestern gekauft, aber ich finde den nicht mehr."
"Wir führen kein Wodka Lemon, nur Wodka Citrus."
"Dann muss mein Sohn wohl das letzte gekauft haben."
"Aber wir haben gar kein Wodka Lemon in unserem Sortiment. Und bei der Flaschenform, die Sie meinen, gibt es nur andere Mischgetränke."
"Hm, schade, na dann muss ich mich woanders umschauen."
Aber was ein guter Verkäufer ist, hat sein Sortiment natürlich im Kopf und ich schloß anhand der beschrieben Flaschenform auf Bacardi Lemon. Ich zeigte ihr die Flasche und lag richtig. Die Dame war sehr erfreut und kaufte eine Flasche.

2) Verkaufsgespräch Teil II: Nächster Kunde.
"Guten Tag, ich suche Chantré."
Ich gab ihm eine Flasche Chantré, für die Unbedarften, das ist Weinbrand.
"Nein, das ist kein Chantré."
"Doch, das ist Chantré, das ist ein Weinbrand."
"Hm, nein, dann meine ich was anderes. Die Flasche sieht so ähnlich aus und..hmm, wie soll ich das jetzt beschreiben. Ähm, also man kann es pur trinken oder mit Eis..."
Habt ihr es erraten, was es ist? Baileys natürlich. Klaro. Ich bin auch sofort drauf gekommen.

"Die Flasche sieht so ähnlich aus, wie diese, nur noch vorne anders."
Ich hatte leider meine Kristallkugel nicht mit, sonst hätte ich das natürlich sofort erraten.

3) Sektausschank.
Zur Feier des Tages schenkten wir am Eingang Sekt aus (3,79€ die Flasche im Verkauf, jetzt kostenlos). Einige Leute kamen und bekundeten ihr Interesse an dem Sekt und probierten ein Glas. Doch dann kam die Elite der Kleinstadt Hoya. Erst einer, dann immer mehr Berufsalkis scharrten sich um den Stehtisch und leerten Glas um Glas. Dabei erfuhr ich Insiderinformationen über das Leben dieser Menschen:
"Und du, was hasn du n ganzen Tach gemacht?"
"Na, ich war den ganzen Tag in der Scharfen Ecke, genauso wie du..."
"höhöhö, achja, stimmt ja, höhöhö."

Nach einer Stunde waren dann alle weg, bis auf eine Frau mit Bart. Sie unterhielt sich mit jemanden, den sie wohl kaum kannte und er kannte sie auch nicht und legte auch nicht viel Wert darauf.
Er: "Was machen Sie denn beruflich."
Sie: "Ich bin Witwe."

Na, so kann man sich seinen Lebensunterhalt doch auch verdienen, oder?