Hallo. Alle wissen, dass es mehrere Evoltuionstheorien gibt. Fans von Gott und so meinen, Gott schuf den Menschen aus einem Stück Dreck und aus dem daraus entstandenen Wesen, aus Anonymitätsgründen hier nur A. genannt, einen weiteren Menschen, die Frau E. Beide stammen aus P. bzw. Garten E.Andere wiederum vertreten die Aufassung des oben genannten Bildes. Von einem sich in die eigene Hand scheißendem Affen wird ein Mensch.
Viele Jahre vergingen, 1000 Bücher wurden geschrieben, um die Evolution zu erklären. Dabei ist alles so einfach!
Fans von Gott, ihr müsst jetzt stark sein. Euer Drehbuch ist echt klasse, so von wegen Gewalt, Nutten und allem, aber die Sache mit A. und E. ist leider Quatsch. Ihr werdet euch jetzt fragen "Menno, warum denn?"
Und ich werde euch sagen: "Ich betreibe jeden Tag Evolutionsforschung auf einem Gebiet, wo der moderne Mensch sich eines der Grundbedürfnisse der Maslowschen Bedürfnispyramide besorgt." Richtig, es ist ein Supermarkt, SB-Warenhaus... Wie auch immer, ein Ort, an dem Nahrungsmittel feilgeboten werden.
Denn, an einem Ort, an dem der Mensch sich mit Grundbedürfnissen eindeckt, dort treten auch Grund-, bzw. Urtriebe zutage. Logisch.
Meine Erkenntnis: auch heute noch gibt es Affen, jedoch ähneln sie dem modernen Menschen in frappierender Art und Weise. Und mehr noch. Selbst Neandertaler weilen noch unter uns.
Ötzi am Arsch, warum so einen tiefgekühlten Kadaver angucken, wenn man nur offenen Auges durchs Leben gehen muss?
Sicherlich werdet ihr euch jetzt alle fragen, wie man denn nun erfährt, ob die vor ihm stehende Person Mensch oder Affe ist? Es ist ganz simpel: Welche sozialen und kommunikativen Fähigkeiten besitzt dieser Mensch. Um das herausfinden und verschiedene Menschentypen herauszufinden, gehen wir nun einfach mal einkaufen. Am besten nehmen wir mal einen Sonnabend morgen, anfang des Monats. Schön voll ist es da.
Und jetzt einfach mal unauffällig in die hilfesuchenden Gesichter blicken und unauffällig folgen. Ahja, da kommt ein Mitarbeiter. Und jetzt Obacht!
Typ 1 -> der Affe: stürmt auf den Verkäufer zu und grunzt nur das gesuchte Nahrungsmittel
Beispiel: "Zucker"!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sobald ihm das gewünschte Produkt gezeigt wird, zieht er zufrieden grunzend ab.
Typ 2 -> der Halbaffe: der Halbaffe zeichnet sich dadurch aus, dass er bereits grundlegende jägerische und fallenstellerische Möglichkeiten erlernt hat. Gerne wird der Einkaufswagen als Fallenbauelement verwendet.
Beispiel: der Halbaffe sucht ein Nahrungsmittel. Den ihm entgegen kommenden Verkäufer wird mittels des Einkaufswagen sofort der Weg versperrt, dabei spielt es keine Rolle, ob der Verkäufer eine schwere oder wacklige Last transportiert.
Auch die Sprache hat sich bereits verändert: "Ich suche Zucker". Auf dem Weg zum gewünschten Produkt prügelt er sich mit seinem Einkaufswagen durch die Menschenmenge, da wahrscheinlich nur noch ein Paket Zucker vorhanden ist und das ist seins.
Typ 3 -> der Neandertaler: der Neandertaler ist bereits sehr entwickelt. Er beherrscht die hohe Kunst des Anschleichens an sein Opfer, um es dann zu überfallen.
Beispiel: der Verkäufer steht mit dem Rücken zum Gang und geht einer Arbeit nach. Von ihm unbemerkt, schleicht sich der Neandertaler heran. Unbemerkt steht er dann neben dem Verkäufer: "Zucker ham sie nich', nä?" Wir sehen, auch die Sprache hat sich bereits weiterentwickelt. Es werden bereits Fragesätze formuliert. Der Weg zum Produkt wird ebenfalls schleichend zurück gelegt.
Typ 4 -> der Jäger: der Jäger ist bereits sehr weit entwickelt. Er beherrscht die menschliche Sprache fast perfekt und kann mit dem Verkäufer in gewisser Art und Weise kommunizieren.
Beispiel: "Wo finde ich denn Zucker?" Auch hier, eine Frage wurde ohne Füllwörter formuliert und fehlerfrei artikuliert. Es zeigen sich schon Ansätze zum modernen Menschen, denn am Ende folgt ab und zu auch mal "Danke".
Typ 5 -> der moderne Mensch. Hier sehen wir die bisherige Krone der Evolution. Sozial und kommunikativ absolut hochentwickelt.
Beispiel: "Guten Tag, entschuldigen Sie, ich suche Zucker."
"Ja, ich zeige Ihnen, wo der steht."
"Oh, das ist wirklich nett."
Auf dem Weg wird eine kleine Plauderei über das Wetter oder ähnliche Themen geführt.
Nach der Übergabe des Produkts: "Vielen Dank, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und schönes Wochenende."
"Danke, gleichfalls. Auf Wiedersehen."
Siehste Darwin, ist doch gar nicht so schwer.

