

Ich bin ja ein echter norddeutscher Junge. Ich lebe und arbeite hier meistens unter meinesgleichen. Wie gesagt. Meistens.
Bei meiner jetzigen Tätigkeit auf einer bekannten deutschen Insel komme ich in Kontakt mit den verschiedensten Menschen. Dick und dünn, groß und klein, deutschsprachig und ... also... naja.... ich sag mal so: anderssprachig.
Ich wusste ja schon vorher, dass nicht jeder Deutsche tatsächlich so ein wundervolles, klares Deutsch spricht wie unsereins. Da gibt es Sachsen, Bayern, Ruhrpötter und besonders Schwaben.
Daher rührt dann auch mein Unverständnis, wenn sie versuchen, mit mir zu kommunizieren. Sie verwenden fremde Ausdrücke, bei manchen Bergvölkern ist mir manchmal, als sei es eine fremde Sprache, die da auf mich einprasselt, aber es soll deutsch sein.
Insbesondere die Bergvölker sind Rudeltiere. Sie rücken in Rudeln ein (vorzugsweise mit mindestens drei Generationen) und unterhalten sich nun lautstark in ihrer seltsamen Sprache. An der Kasse angekommen reden dann sechs Ureinwohner auf mich ein und ich verstehe kein Wort. Hilflos nenne ich den zu zahlenden Betrag und nehme dankbar das Papiergeld entgegen. An dieser Stelle sei nochmals an alle Bergvölker gerichtet: Wir haben den Euro, ich nehme KEINE Groschen mehr.
Doch nun, am Ende meiner Zeit auf Sylt angekommen, weiß ich mittlerweile fast immer, was diese liebenswerten, wenn auch etwas rückständischen Völker, von mir wollen.
Unten seht ihr nun eine kleine Liste. Links ausländisches deutsch, rechts normales deutsch.
Grüß Gott - Moin
Guten Tag - Moin
Servus - Moin
Wiederschau'n - Tschüss
Auf Wiederschau'n - Tschüss
Mir fahre' heim - Wir fahren nach hause
Mir hobe' nur diese' Koscht'n - Wir haben nur diesen Kasten
Gell - Lückenfüller, brauchen wir nicht
Hom Se oigntlich a Tannenzäpfle Bier? - Verkaufen sie Tannenzapfenurin
I such a Weißbier - Ich suche ein Weißbier (Bedeutung: Pils ist mir zu herb, mimimi.)
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