Mittwoch, 29. Oktober 2008

Erbsensuppe als multifunktionales Mittel

Ich bin ja jetzt in Kiel. Da ist Schule. Im Blockunterricht. Die Schule ist ein großes Haus (15 Stockwerke) Hört sich viel an. Ist es auch. Aber pro Etage gibt es maximal vier Räume. Das Baujahr des Gebäudes ist in den 60ern Jahren zu datieren. Woher ich das weiß? Im Fahrstuhl hängt ein Schild: Baujahr 1965. Na das weckt doch Vertrauen! Seit dem wurde an dem Gebäude nichts mehr verändert. Einfachverglasung an den Fenstern, die Farbtöne der Flurbestreichung ist zwischen Ocker, einem dreckigen Orange und Erbsensuppengrün einzuordnen. Die Fahrstühle sind oftmals kapott. Und es gibt nur drei für die ganze Schule. In den Pausen fährt jeder Fahrstuhl nur in ein bestimmtes Stockwerk.
Gottfant sei Dank, dass unser Raum immer im 12. Stock ist. Der wurde von der Firma bezahlt. Computermaschinen, Internetz, neue Möbel und frischer Anstrich vorhanden. Aber auch die restlichen multimedialen Räume sind nicht schlecht ausgestattet. Smart Boards gibt es. Unter anderem. Laptops und Beamer auch. Und sie funktionieren sogar. Die Leerkörper sind bisher alle ganz in Ordnung. Aber viel Wissen bieten sie nicht feil. Ich hätte auch das Buch mit nach Hause nehmen können und es durchlesen können. Hab ich aber nicht. Bin hier. In Kiel. In einem Wohnheim.
Das hat nur 12 Stockwerke und nur einen Fahrstuhl. Der ist aber jünger (70er Jahre. Natürlich 20tes Jahrhundert). Hier hat jeder seine behagliche Kammer und einen eigenen Schacht. Auch eine Nasszelle ist vorhanden. Duschvorhang von IKEA (HEWI).



















Des Weiteren gibt es ein Bett, einen Nachtschrank, auf dem eine Lampe aus der Bauzeit des Hauses steht. Außerdem einen Schreibtisch und einen Stuhl. Wandschrank gibt es auch. Aber da sind keine Fächer drin. Voll doof. Kein Platz für Schlüppers. Die sind jetzt im eben erwähnten Nachtschrank. Interessant, woll? In dem Regal über dem Bett ist nicht viel los. Darum trank ich extra 6 Flaschen Flens, um die leeren Flaschen dort dekorativ zu drapieren.






































In der Gemeinschaftsküche gibt es für jeden einen abschließbaren Schrank und ein abschließbares Kühlschrankfach. Dort passt eine 0,33l Flasche Pils stehend rein. Auch bereite ich mir dort spärliche Nahrung vor. Dosenessen (Erbsensuppe), Weintrauben und kalte Bockwurst. Wie jeder erkennt, lebe ich hier sehr gesund.
Abends ist hier manchmal Swutsch. Es wird geredet und Limonade getrunken. Um 20.30 Uhr gehen dann alle ins Bett.
Abends ist hier manchmal Swutsch. Es wird geredet und Alkohol getrunken. Dann fliegen manchmal Sachen durch die Gegend (hörte ich).

Das wars erstmal ganz grob aus Kiel.

1 Kommentar:

Thomas B. hat gesagt…

Und weiter?
Sind intzwischen mehr Flaschen im Regal?