Freitag, 28. November 2008

Mangels Kreativität entfällt die Überschrift. Ich bitte den geneigten Leser um Verständnis.

Ihr kennt ja alle Dodenhof. Das ist in Posthausen, an der A1 Abfahrt Posthausen und dann noch ein bisschen durchs Moor und dann ist man auch schon da. Das ist die Einkaufsstadt, die alles hat.
Das Planen der Fahrt löst jedesmal kontroverse Diskussionen aus. Zu oder nach Dodenhof? Der Fall ist ja klar. Zu Dodenhof, ist ja kein Ort. Zu Dodenhof nach Posthausen. Genau. Nachdem nun diese Formalitäten geklärt sind, kann ich ja anfangen.
Ich war ja bei Dodenhof (A1 Abfahrt Posthausen). Dort werden viele Dinge feilgeboten. Momentan noch etwas mehr, denn ist gibt einen kleinen Weihnachtsmarkt. Dort kann man Kleinkunst käuflich erwerben. Es gibt selbstgetöpferte, sehr hässliche Trolle mit Haaren. Ich sah diese Trolle an und bekundete meinen Unmut über eine derartige Hässlichkeit. Leider war die Bude nicht leer, die Kleinkünsterlin saß drin. Es tat mir ein wenig leid, sie wollte bestimmt ihr Trolle mit Haaren verkaufen und ist nun ganz entmutigt. Enttäuscht bin ich jedoch, da es weder Frucht-Wein, noch Likör zu laufen gibt.
Wie dem auch sei, ich betrat das Bekleidungshaus und stöberte schnell die aktuellen Trends durch, die ausnahmslos scheiße aussehen. Mit dem Entschluss, lieber nackig als in solche Lumpen gekleidet herumzulaufen, verließ ich auch den Bekleidungsbereich und marschierte gen Büromöbel.
Dort werden viele verschiedene Stühle für den Büroalltag verkauft. In dem Bereich stehen ca. 2837 Stühle verschiedenster Coleur. Die Kundenanzahl lag bei 0. Da lösen zwei Kunden natürlich einen regelrechten Ansturm auf die Sitzmöbel aus. Sollte man meinen. Zwei Verkäufer waren körperlich anwesend. Der eine saß an einem Schreibtisch und telefonierte ununterbrochen und sagte die ganze Zeit "Servus". Der andere lief hin und her mit vielen sehr wichtigen Zetteln in der Hand. Dass da keine Zeit für eine Kundenberatung bleibt, ist selbstverständlich.
Nach 10 Minuten des demonstrativen Herumirrens erbarmte sich ein Verkäufer und wir äußerten die Absicht, einen dieser Stühle zu erwerben. Sie waren nicht auf Lager, kommen aber bald wieder rein, einfach mal durchrufen und ruhig mal bisschen länger klingeln lassen. Natürlich, in der Bürositzmöbelabteilung ist derart viel Andrang, da dauert es schonmal, bis die Kundenmassen abgearbeitet werden. Voller Verständnis entließen wir die Verkäufer in die Einsamkeit.
Zurück im Trubel des Hauses gelüstete es mir nach etwas zu Essen und ich betrat das Dachgartenrestaurant. Panoramablick über Posthausen mit bai. Es stand Ente auf der Karte. Mit Rotkohl und Klößen. An der entsprechenden Nahrungsmittelausgabe angekommen, präsentierte sich diese sehr leer, zwei halbe Enten verschrumpelten einsam auf einem Teller. Spontan entschloß ich mich für ein anderes Essen und verließ das Restaurant.
Ich nahm dann eine warme Weihnachtsmarktbrezel zu mir. Mit Käse überbacken. Sehr lecker. Mit fettigen Pfoten betrat ich das nigelnagelneue Technik- und Sporthaus. Appleshop mit bai.
Im Sporthaus wurden diverse Dinge für Weihnachten gekauft. Im Technikhaus fasste ich alle Minilaptops mit meinen Brezelhänden an und suchte in der schlecht sortierten CD Abteilung nach fetziger Musik. Keine gefunden.
Das Beste hatte ich mir natürlich für den Schluß aufgehoben und so betrat ich den Apple Laden. Der Laden bestand aus einem großen Raum mit vier weißen Tischen. Dort standen verschiedene Maschinen drauf. Ich fasste ebenfalls alle an und probierte sie aus. Es funktionierte wunderbar. An der linken Wand hing ein großes Banner "Alles was Sie für Ihren iPod brauchen. iPod Zubehör". Unter dem Banner stand ein weißer Tisch. Auf dem Tisch standen zwei Geräuschmaschinen, wo man die iPods reinstecken konnte. Mehr nicht. Wundernd ob der Versprechung des Banners, schaute ich unter den Tisch, aber ich entdeckte nur Laminat. Nichtsdestotrotz, ein tolles Ladengeschäft.
Im Supermarkt deckten wir uns noch mit osmanischen Spezilitäten ein, denn dort ist ein Kanackenstand mit bai.
Was für ein Tag.

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