Montag, 15. Februar 2010

Streng geheim!


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Freitag, 23. Oktober 2009

Telekom - auf die ist Verlass

Wie ihr ja alle sicherlich aus Funk und Fernsehen erfahren habt, hatte ich seit Sonntag kein Internet mehr. In den Medien war dies das Topthema, noch vor Ringelschwanzgrippe und Schwatt-Gelb. Auch bei Kerner und Illner war meine fehlende Anbindung ans Weltnetz ein großes Thema.
Um euch zusätzlich mit Informationen bezüglich dieses Skandals zu versorgen, verfasse ich an dieser Stelle einen Eintrag. Folgende Dinge stehen mir zur Seite: zwei Brötchen, Mettwurst, ein Stück Höhlengreyerzer, eine Tomate, Milch und Mövenpickjogghurt.
Nun denn:
Es war Sonntag und ich wollte ins Weltnetz, da ich die Wochenschau am Sonntage mit meinem Volksempfänger nicht empfangen konnte.
Doch die Seite luden (ladeteteteten, Ludeten) nicht! Skandalös.
Doch halt, ich besitze einen Stick für UMTS, für Internet überall mit bai. Gesagt, getan, ich war drin und auf der Seite der Telekom um zu gucken, ob es dort einen Störungsmelder gibt. Und tatsächlich, man kann ein Onlineformular ausfüllen und melden, dass der Internetanschluss nicht funktioniert. Clever, unsere Deutsche Telekom, ein Online Formular.... wollen wir das an dieser Stelle nicht weiter vertiefen.
Laut Formular soll die Störung also Dienstag behoben sein. Montag kam ein Anruf von einem Computer. Der Computer sagte, Herr Telekom macht alles wieder heile und morgen, also Dienstag, von damals aus gesehen, geht das Internet wieder.
Das wäre ja auch alles zu einfach für die Deutsche Telekom, so ohne Probleme. Das geht ja nicht. Und da das nicht geht, geht das Internet halt auch nicht, so einfach ist das.
Erst Anrufe beim Kundenberater, der wohl eine Nummer hat, bei der man nicht im Callcenter landet, sondern an der zuständigen Stelle, brachten Abhilfe. Er kümmerte sich um alles, besorgte eine Gutschrift und einen Techniker. Und siehe da, es funktioniert.
Gut Ding will wohl Weile haben.

Donnerstag, 27. August 2009

Völkerverständigung


Ich bin ja ein echter norddeutscher Junge. Ich lebe und arbeite hier meistens unter meinesgleichen. Wie gesagt. Meistens.
Bei meiner jetzigen Tätigkeit auf einer bekannten deutschen Insel komme ich in Kontakt mit den verschiedensten Menschen. Dick und dünn, groß und klein, deutschsprachig und ... also... naja.... ich sag mal so: anderssprachig.
Ich wusste ja schon vorher, dass nicht jeder Deutsche tatsächlich so ein wundervolles, klares Deutsch spricht wie unsereins. Da gibt es Sachsen, Bayern, Ruhrpötter und besonders Schwaben.
Daher rührt dann auch mein Unverständnis, wenn sie versuchen, mit mir zu kommunizieren. Sie verwenden fremde Ausdrücke, bei manchen Bergvölkern ist mir manchmal, als sei es eine fremde Sprache, die da auf mich einprasselt, aber es soll deutsch sein.
Insbesondere die Bergvölker sind Rudeltiere. Sie rücken in Rudeln ein (vorzugsweise mit mindestens drei Generationen) und unterhalten sich nun lautstark in ihrer seltsamen Sprache. An der Kasse angekommen reden dann sechs Ureinwohner auf mich ein und ich verstehe kein Wort. Hilflos nenne ich den zu zahlenden Betrag und nehme dankbar das Papiergeld entgegen. An dieser Stelle sei nochmals an alle Bergvölker gerichtet: Wir haben den Euro, ich nehme KEINE Groschen mehr.
Doch nun, am Ende meiner Zeit auf Sylt angekommen, weiß ich mittlerweile fast immer, was diese liebenswerten, wenn auch etwas rückständischen Völker, von mir wollen.
Unten seht ihr nun eine kleine Liste. Links ausländisches deutsch, rechts normales deutsch.

Grüß Gott - Moin
Guten Tag - Moin
Servus - Moin
Wiederschau'n - Tschüss
Auf Wiederschau'n - Tschüss
Mir fahre' heim - Wir fahren nach hause
Mir hobe' nur diese' Koscht'n - Wir haben nur diesen Kasten
Gell - Lückenfüller, brauchen wir nicht
Hom Se oigntlich a Tannenzäpfle Bier? - Verkaufen sie Tannenzapfenurin
I such a Weißbier - Ich suche ein Weißbier (Bedeutung: Pils ist mir zu herb, mimimi.)

Freitag, 14. August 2009

Ich will zurück nach Westerland?

Meine Damen und Herren, liebe Neger.
Mit diesem Eintrag melde ich mich von der Insel Sylt, wo ich zur Zeit beruflich tätig bin. Lange habt ihr nichts mehr vom besten Schreiberling auf dem Erdenrund gehört und auch ich schrieb nicht mehr viel. Doch das soll sich mit diesem Bericht nun ändern.
Wie gesagt, Sylt. Sogar der sagenumgarnte Ort Westerland. Eine deutsche Kapelle huldigte diesem Ort gar mit einem hymnenähnlichen Lied. Zurecht?
Vielleicht. Das westerländer Nachtleben habe ich bis dato nicht erkundet und die Stadt ist wahrlich ein Meisterstück der Architektur von 1950-1960. Plattenbauten, wohin man schaut. Früher war das schick, heute ist es hässlich. Ein mondäner Ort ist dies mitnichten. Da sollte man schon nach Kampen fahren, wo eingebettet zwischen Dünen und Ferraris schöne Reetdachhäuser stehen.
Da aber Westerland der größte Ort auf Sylt ist, hat mein Arbeitgeber hier natürlich auch eine Dependance, in der ich vier Wochen arbeite. Es ist wirklich voll hier an manchen Tagen.
Früher galt Sylt ja als Urlaubsort der Reichen und Schönen und bis heute hat sich da auch nicht viel dran geändert. Ein Tag Strand kostet für Tagesgäste 3,50€ und ein Sansibar Polohemd als Andenken kostet 130€. Ich bezahle für den Strand natürlich nicht, da ich ja jetzt Einwohner hier bin. Zwar auf Zeit, aber Einwohner, so steht es auf meiner Karte.
Wie dem auch sei, die Reichen und Schönen. Die Ahnungslosen unter euch würden jetzt behaupten, der Status lässt sich am Auto festmachen. Und in der Tat, Porsches, Ferraris, Aston Martins und Rolls Royces sind keine Seltenheit. Doch natürlich kann jeder Geringverdiener sich ein solches Auto auf Pump kaufen, sofern er denn willens ist, dafür auf Nahrung zu verzichten.
Nein, die Kaufkraft lässt sich am von mir erfundenen Bierindex festmachen. Und das geht so: je weniger desto mehr, je mehr desto weniger.
Im Klartext: je weniger Paderborner und Oettinger verkauft werden, desto mehr Geld haben die Leute zur Verfügung. Hier ist zur Zeit Paderborner für 4,44€ in der Werbung. Woanders kann man an einem Tag LKW Ladungen von der Plörre verkaufen, hier wurde nicht mal etwas davon bestellt. Seht ihr? So geht das.

Viele werden sich jetzt fragen, wo ich meinen Astralkörper denn zur Ruhe bette, während ich hier lebe. Mein Arbeitgeber hat hier Appartements, die sehr zentral liegen. Und zwar zentral 6m vom Getränkemarkt weg, wo jeden morgen um 6.30Uhr der Gabelstapler rattert und man das Klirren von Glas hört. Immerhin, man muss sich keine Sorgen machen, dass man verschläft.

P.S. Leider keine Fotos, denn ich habe das Kabel für meine Kamera nicht mit bai.

Tschüss, bis zum nächsten Mal.

Sonntag, 28. Juni 2009

Lang ist's her

Vor langer langer Zeit, da gab es mal einen hübschen, gut gebauten und gebildeten jungen Mann. Den gibt es auch immer noch, auch wenn man es nicht glauben mag.
Er zog aus, um die Lebensmittelherrschaft an sich zu reißen. Doch der Weg ist lang und beschwerlich, sodass es sich begab, dass der Bub immer weniger Zeit hatte, schöne und formvollendete Sätze zu wunderbaren Tagebucheinträgen zu formen. Auf diesen Mißstand angesprochen reagierte er ausweichend und kündigte baldige neue Einträge an, die jedoch auf sich warten ließen.

Bis jetzt.

Denn nun steht hier wieder was.

Montag, 18. Mai 2009

Kleine Einkaufskunde für Anfänger

Hallo liebe Leser, heute möchte ich euch in die Welt des richtigen Einkaufens einführen. Es gibt einige Dinge zu beachten und ich möchte hier allgemeines und spezifisches niederschreiben. Kurzum: lauter Tipp's und Trick's.

1.) Der Reifegrad einer Wassermelone lässt sich mit folgenden Methoden NICHT feststellen:
- 5-minütiges Klopfen auf der Melone
- ans Ohr halten und hören, ob jemand drin wohnt
Praxistipp: um sich endgültig lächerlich zu machen, geht man klopfenderweise zu einem Verkäufer und fragt, ob die Melone sich gut anhört.

2.) Immer klar äußern:
- Die Aussage: "Ich suche dieses Waser." ist sehr allgemein. Auf die Frage des Verkäufers, welches Wasser gemeint ist wieder mit "Dieses Wasser" zu antworten bringt das gewünschte Wasser 1. nicht näher und zeugt 2. von geistiger Inkompetenz.
Praxistipp: Darauf mit "Hier sind doch alle doof" zu reagieren schließt jegliche Hilfe in Zukunft aus.

3.) Merke: die Farbe grün bedeutet NICHT, dass es sich um ein und dasselbe Produkt handelt. Glatte Peterselie ist kein Ruccola. Manche Artikel haben die selbe Farbe, deswegen hängen da so Schilders vor, da steht drauf, was es ist.

4.) der Supermarkt oder das Warenhaus ist kein Revier, was es zu markieren gilt. Deshalb: Waschen vor dem Einkaufen. Eine Schweißfahne zu hissen ist nicht nötig, der Markt gehört sowieso uns.
Gleiches gilt übrigens auch für Alkoholfahnen und Schnapsbanner.

Das war's für's Erste. Danke für die Auf-Merk-Samkeit eurerseit's.

Freitag, 1. Mai 2009

Tod und Hass dem HSV!

Gestern war ja UEFA Kap Halbfinale, Werder Bremen gegen HSV (Hamburger Scheiß Verein) im Weserstadion an der Weser in Bremen.
Ich war zusammen mit Fabian mit bai. Doch die Anreise gestaltete sich als sehr schwierig. Stau auf der A27 bis zum Bremer Kreuz, doch da wir ja Füxxe sind, wichen wir über die A1 aus und erreichten alsbald Bremen Innenstadt. Wir parkten in der Nähe der Wohnung von Fabians Freundin, die wir zwecks Blasenentleerung noch aufsuchen wollten, denn ich musste einen See. Vorher waren wir jedoch bei Spar und kauften zwei Männerhandtaschen (Holsten und Krombacher). 
An der Wohnung angekommen, war natürlich niemand mit bai und ich musste bis zum Osterdeich (da wo das Stadjon ist) die Beine zusammenkneifen, was sehr schwer ist, wenn man geht. 
Auf dem 30 minütigen Marsch verzehrten wir den Inhalt der Handtaschen, denn im und ums Stadion gibt es nur alkoholfreies Bier.
Nachdem jeder einen Schal (5€) gekauft hat, betraten wir das Stadion und suchten unsere Plätze auf. Dort gab es auch Brezeln (3€) und Schlemmerzungen (3€). Lecker!
Über den Spielverkauf möchte ich jetzt nichts sagen, aber Werder Bremen hat umgekehrt gewonnen...
Die Hamburger Fans waren recht still. Nur manchmal hörte man sie Lieder singen und sah sie Fahnen schwingen. Da es recht kalt wurde, entzündeten sie aus lauter Mitgefühl ein Feuer auf der Tartanbahn. Aufgrund der Dunkelheit zündeten sie außerdem diveres Feuerwerk, damit man das Spiel besser verfolgen kann. Danke Hamburg!