Donnerstag, 9. Oktober 2008

Schadenfreude ist die schönste Freude...

Endlich Feierabend. Es ist 20:05 Uhr. Durch die Kälte gehe ich auf dem fast leeren Parkplatz auf mein Auto zu. Doch was ist das? Ein buntbemaltes Hippieauto steht dort, eine Frau und ihr Kind steigen aus, laufen auf den Eingang zu. Es ist 20:06 Uhr. Der Markt ist geschlossen. Ich lache.

Mittwoch, 8. Oktober 2008

IKEA Brinkum

Der 7.10. war ein bemerkenswerter Tag. Das Anfassgerät kam UND ich war bei IKEA in Brinkum. Dort gibt es sogar ein Parkhaus, wo unser VW Bus reinpasst. Wir fuhren trotzdem auf den Parkplatz. Angekommen im Haus, nahmen wir einen Katalog mit und gingen schnurstracks zu den Kötbullar. Sie schmoren dort in einer großen Pfanne vor sich hin. Ich bestellte eine große Portion mit Kartoffeln.



















Ich bekam ca.21 Kötbullar mit 3 Litern Rahmsauce. Die Kartoffeln befanden sich in einer extra Schale und schwammen in 1 Liter Rahmsauce. Ich konnte mich nicht über fehlende Sauce beklagen. Dazu trank ich ca. 1 Grad kaltes Wasser mit dem Kohlensäuregehalt von einer Kiste Bier. Irgendwann wollte ich etwas anders trinken und holte mir ein Erfrischungsgetränk mit Orangengeschmack. Die Kohlensäure, die das Wasser zuviel hat, hatte das Getränk zu wenig, weswegen es mich stark an Elchurin erinnerte. Ich trank zwei Schlücke Elchurin und dann ging der Rundgang auch schon los. Wir suchten Stühle und Hocker und fanden zwei Hocker. Frosta lautet der Name. Die Stühle ließen wir dort, damit andere Kunden sie kaufen konnten.
Irgendwann befanden wir uns in der Markthalle, wo man Kerzen mit Gestank sowie Teelichter und Besteck kaufen kann.
Außerdem verkauft IKEA jetzt seltene Gläser und edles Porzellan. Diese teuren Stücke werden durch ein spezielles Regaletikett kenntlich gemacht.



















Diverse Gläser und Auflaufformen später waren wir in der Dekoabteilung. Nichts böses ahnend ging ich meiner Wege und sah vor mir einen Mann stehen, der mit seiner Frau/Freundin sprach. Ganz plötzlich steckte er sich die Hand und den halben Arm hinterher in die Hose und kratzte sich am Arsch. Das fand ich doch sehr penetrant, denn ich stecke mir nie in aller Öffentlichkeit den Arm in die Hose und fummel mir am Hintern rum. Privat übrigens auch nicht. Hier von habe ich kein Foto gemacht.
Zwischen stinkenden Kerzen und einer Kerze von der Größe eines Goudas suchte ich nach einem Geschenk für meine Schwester und wurde nich fündig. Traurig zog ich meine Wege weiter in die Halle mit den Regalen. Ich nahm zweimal den Hocker Frosta mit. In der Mitte war schon Weihnachtsdekoration aufgebaut. Es gab auch Kuscheltiere für Kinder. Darunter so beliebte Tiere wie Spinnen, Fledermäuse, Ratten, Kellerasseln und Schaben. Welchen Hass müssen Eltern verspüren, um ihren Kindern derart hässliche Plüschtiere zu kaufen?
Ein paar Meter weiter fand ich endlich ein tolles Geschenk für meine Schwester.
An der Kasse bezahlten wir ein geringes Entgeld. Das war es wert. Im Essenladen kauften wir noch Marabou und Knäckebröd. Dort gab es auch Kötbullar. Die 1000g Tüte für den kleinen Hunger. Wir wollten zahlen, doch die Eismaschine forderte die Hot Dog Fachverkäuferin und sie fühlte sich genötigt, eine große Dose Elchsamen in die Maschine zu kippen. Dann kam auch wieder leckeres Softeis aus der Maschine. Eine tolle Maschine.
Als wir vom Parkplatz fuhren, blickte ich noch einmal sehnsüchtig auf das Gebäude. Ich komme schon bald wieder...

Dienstag, 7. Oktober 2008

Das Anfassgerät

Heute brachte der UPS Mann Sören ein Paket für mich. Braun mit Etikett oben drauf. Sicher verpackt in Knallfolie förderte ich dieses Ding zu Tage.




















Rechts ist gut zu erkennen: eine Lasche. Wenn man dran zieht, geht die Folie ab und man hält eine Plastikbox in der Hand. In der Box ist das Anfassgerät. Es wird sicher festgehalten durch zwei Plastikklemmen. Ich verbrachte einige Zeit damit, das Gerät herausholen zu wollen, ohne das Plastik zu zerstören. Irgendwann ging es durch Zufall auf und ich hielt das Gerät in der Hand.
Unter dem Anfassgerät ist eine Grafik auf dem Papier aufgedruckt, wie man den iPod am besten herausholt. Danke Apfel. Das holf mir. Wirklich. So weiß ich wie es geht, wenn ich das zweite Gerät erwerbe.

Heute Abend machte ich mich dann ans Entdecken des Gerätes. Internetz geht, woll! Ich lud wichtige Anwendungen herunter. Ein virtuelles Bierglas und eine Fernbedienung. Jetzt kann ich meine Musikbox vom Sofa aus bedienen. Sehr praktisch. Außerdem eine Anwendung, die MSN und ICQ zusammenfasst. Das funktioniert auch. Außerdem ein Rennspiel aus der Steinzeit (0,79€).




















Natürlich lässt Apfel sich nicht lumpen und legt dem Anfassgerät reichhaltiges Zubehör mit bai.
Ein Tuch, ein Stück Plastik, ein Kabel und Kopfhörer, die besser in der Verpackung bleiben. Wahnsinn! Wofür noch Zubehör kaufen? Ist doch alles dabei, was man braucht. Dazu gibt es noch zwei Aufkleber und natürlich eine Bedienungsanleitung. Die Bedienungsanleitung ist in etwa so ausführlich wie der Text auf einem Bierflaschenetikett. Ich musste im Internet nachgucken, wie die Bildschirmsperre angeschaltet wird.
















Das Gerät liegt gut in der Hand und das Tippen geht besser, als ich dachte. Nur die Wortvorschläge sind, gelinde gesagt, pissekackefickscheißarsch.
Man sieht super die Fingerabdrücke auf dem Gerät. Deshalb wurde das schwarze Tuch beigelegt. Damit man fleißig putzen kann.
Oder man wäscht sich einfach mal die Hände. In dem Zusammenhang verweise ich auf das Internetztagebuch des Kollegen WMF und auf meinen bescheidenen Eintrag unter diesem hier.
Außerdem ist ein Lautsprecher integriert. Dort kommt manches Tönchen hervor. Gepiepe oder Spieltöne. Toll.

Fazit: Keine Ahnung, ich probiere es noch weiter aus, im Moment sehr gut.

P.S. Man kann angeblich sogar Musik damit hören. Ich weiß es nicht, probierte es noch nicht aus.

Montag, 6. Oktober 2008

Neudeutsch, die Autoindustrie und meine Hilfe

Jeder kennt sie, doch so mancher weiß kaum etwas mit ihnen anzufangen. Die Rede ist von neudeutschen Wörtern und Abkürzungen.

Sehr gerne werden diese Wörtneuschöpfungen in der Automobilindustrie verwendet.

Hier handelt es sich um einen VAN:














Und das hier ist ein SUV (Sports Utility Vehicle)













Dies soll ein SAV (Sports Activity Vehicle) sein, sieht aber aus wie ein Van. Egal.














Und das dolle Ding hier ist ein ATV (All Terain Vehicle):















Und ich dachte mir, warum eigentlich nicht für jede Fahrzeuggattung eine flotte Abkürzung mit drei Buchstaben? Hier meine erste Idee:


FEV (Fucking Everywhere Vehicle):

Sonntag, 5. Oktober 2008

Touchscreen, HotSpot und Fingerfood

Dies schrob ich vorhin für T.B. -> WMF:

Ich veröffentliche es hier.

Wer denkt sich beizeiten nicht: „Oha, jetzt muss ich mir mal Neues kaufen.“? Nicht, weil man es unbedingt braucht, sondern weil man es haben will. Ähnlich ging es, als die Firma Apfel von Steve Arbeit den neuen iPod Anfassen (touch) präsentierte. Er hat einen Touchscreen mit bai. Ein Touchscreen ist eine tolle Sache. Man hat keine Tasten und darf endlich das machen, was sonst verboten ist. Mit Wurstfingern auf Bildschirmen patschen. Ich freue mich auf mein neues Gerät mit Touchscreen, welches nächste Woche kommen soll.

Doch ist sich der Endverbraucher (wir) überhaupt im Klaren darüber, welche Konsequenzen ein Touchscreen nach sich zieht?

Es gibt mittlerweile immer mehr so genannte Hot Spots. An Bahnhöfen, im ICE, bei Mc Dreck oder Starbucks. Da ist man dann natürlich der coole Typ, wenn man sein Anfassgerät herausholt und schön im Internetz surft, während andere Menschen sich mit Gesprächen und sozialen Kontakten abmühen müssen. Doch, wenn man sich nun zahlreiches Fingerfood bestehend aus Chicken Nuggets oder Pommes genehmigt hat, dann wird das patschen auf dem Touch schnell unspaßig. Fettflecken mit bai. Ganz schön unschön.

Und was sagt uns das? Manche Dinge passen nicht zusammen: Feuer und Wasser, Hund und Katze, Yeti und Reinhold Messner und natürlich: Fingerfood und Touchscreens.

Neuheiten

Moin,

es gibt was Neues. Und zwar:

- die Zeitzone ist nicht mehr GMT - 8
- anderes Layout
- Unterschrift über dem Bloggtitel (worume es hier geht)
- eine Umfrage (wichtig)
- JEDER kann jetzt kommentieren. Ich bitte, die Funktion zu nutzen. Ansonsten Kopfblut.

Das war es auch. Ein neuer Tagebucheintrag ist in Arbeit, ein Thema wurde gefunden.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Jugendkultur

Liebe Leser,

um die Jugend und ihre komplexe Sprache und Ausdrucksweise zu verstehen, bedarf es des Forschens in der Praxis. Genau das tat ich heute im Rahmen der Arbeit.

Eine sehr interessante Phrase habe ich dabei erfassen können. Es handelte sich um eine Konversation zwischen drei ca. 12-14 Jahre alte Menschen, zwei Damen, ein Herr.

Ich zitiere den Herren: "Du scheiß Missgeburt [...] Halt's Maul, du fette Seekuh..." (Zitat Ende).

Aufgaben:

1) Fassen Sie den Inhalt der oben beschriebenen Aussage kurz zusammen.
2) Interpretieren Sie die Aussage in Hinblick auf das Alter der Personen sowie auf die vorpubertäre Entwicklung.