Wir reden hier von Männern. Von echten Kerlen. Von Typen, für die der Stuhlgang etwas ganz besonderes ist. Ein männliches Ritual wie grillen (5€) oder im Stehen pinkeln.
Der Mann verspürt einen leichten Druck am Ende des Darms. Er muss mal. Doch je länger er wartet, desto größer ist die Chance auf eine wirklich große Einlage. Also wird gewartet, es wird bis zum letzten Moment ausgeharrt. Irgendwann gehts los. Der Mann begibt sich zur Toilette. Neben dem Klo, fein säuberlich sortiert, eine Sammlung der perfekten Klolektüre. Zeitungen, Magazine und Zeitschriften warten darauf, gelesen zu werden. Sport, Autos, Motorräder, Bildung, Wissen und Titten. Mancher Kioskbetreiber würde den Mann um die Auswahl seiner Lektüre beneiden.
Nachdem ein adäquates Blatt ausgewählt wurde, kann es losgehen. Und das kann dauern. Unter 10min-15min geht hier gar nichts. Schließlich ist das Kacken ein Rückzugsort vom alltäglichen Streß. Endlich mal alleine sein. Man(n) gibt sich die größte Mühe, einen Rohrkrepierer abzulassen. Die Anzahl der Spülungen gibt Aufschluss über den Erfolg des Stuhlgangs. Kurze Blicke in die Schüssel lassen Erfolgserlebnisse entstehen.
Jetzt noch kurz den Artikel beenden, abwischen, die finale Spülung und das wars. Der Mann ist fertig. Jetzt noch das Fenster öffnen. Nicht vergessen, die Familienmitglieder davon in Kenntnis zu setzen, dass Mann grade kacken war und dass es sehr männlich riecht und dass die Fenster die nächsten 30min nicht geschlossen werden sollen.
Tipp: Vorher und nachher auf die Waage. Dies lässt genaue Rückschlüsse über das Gewicht der Einlage zu. Wer mag, darf darüber Buch führen.
Sonntag, 24. August 2008
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